Der „Tag des offenen Denkmals“ (ToffD) wird in Deutschland von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Die an diesem Tag zugänglichen Denkmale und die sonstigen
Aktivitäten werden nach Kreisen und Städten geordnet online angezeigt. Der Anmelde-
termin für den diesmährigen ToffD zur Aufnahme in das Verzeichnis der Stiftung ist der
31.05.2007: http://www.tag-des-offenen-denkmals.de
Die Untere Denkmalbehörde der Stadt Meerbusch gibt ebenfalls Auskunft zum jeweiligen
ToffD (siehe unter "Mehr zum Denkmalschutz").
Der ToffD findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im September statt und steht jeweils
unter einem bestimmten Schwerpunktthema:
2005: Krieg und Frieden
2006: Rasen, Rosen und Rabatte
2007: Orte der Einkehr und des Gebets - Historische Sakralbauten
2008: Vergangenheit aufgedeckt - Archäologie und Bauforschung
2009: Historische Orte des Genusses
Grundlegende und aktuelle Informationen gibt es unter
www.tag-des-offenen-denkmals.de . Anregungen und spezielle Fragen richten
Sie bitte per E-Mail an: toffd@denkmalschutz.de .
Ab 2008 stellen wir in unserer Homepage unter diesem Menü-Punkt jeweils ein Fotoalbum ein. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns Ihr Foto/Ihre Fotos vom Tag des offenen Denkmals schicken. Dann werden wir es gerne – versehen mit Ihrem Namen - in das Album aufnehmen.
Die 2008 der Öffentlichkeit zugänglich gemachten Denkmäler waren traditionell das Gelände und die Ruinen von Haus Meer sowie die archäologischen Befunde zu St. Stephanus in Lank-Latum und zum ersten Mal das Haus Oberer Feldweg 55 in Nierst. Die Fotos stammen von Ludwig Petry und Heinrich Vetter: >>> Album 2008 <<<.
2009 veranstaltet das Ortskuratorium Meerbusch einen Jugendfotowettbewerb (von 8 bis 18) mit Fotos zum Tag des offenen Denkmals auf dem Gelände von Haus Meer und am Alten Markt in Lank-Latum sowie zu anderen Denkmälern in Meerbusch. Der Meerbuscher Kulturkreis stiftet drei Preise in Höhe von 100, 75 und 50 Euro. Die Fotos (max. 3) sind möglichst als Anhang zu einer email bis spätestens 20. Oktober an petry-meerbusch@arcor.de einzusenden. Die Jury tagt Ende Oktober. Die Preisverleihung erfolgt Anfang November.
2009 konzentrierte sich der Tag des offenen Denkmals wieder auf das Gelände von Haus Meer und diesmal auch auf historische Gaststätten im Lanker Ortskern. Das Ortskuratorium Meerbusch der Stiftung schrieb einen Jugendfotowettbewerb aus. Von 9 Jugendlichen aus Meerbusch und Umgebung gingen Fotos ein. Der Meerbuscher Kulturkreis stiftete drei Geldpreise. Ein besonderer Akzent lag diesmal auf der Beteiligung von Künstlern bei der Gestaltung des Tages auf dem Gelände von Haus Meer: Eine Osterather Gruppe stellte Holzplastiken auf, Sven Rünger installierte ein vielbeachtetes Labyrinth aus „Bausteinen der Remise“, das abends illuminiert wurde. Und im Keller unter der Remise las Christine Krüger vor Kindern und Erwachsenen Märchen. Natürlich standen unsere Ortskuratoren wie immer zu Gesprächen bereit. Die Aktionsgemeinschaft Rettet Haus Meer koordinierte alle Aktivitäten. Sie selbst und der Förderverein Haus Meer e.V., die Stiftung Haus Meer gGmbH und die Untere Denkmalbehörde hatten Info-Stände aufgebaut. Für die Besucher des vom Förderverein teilweise sanierten Parks gab es Führungen. Auch Prominenz war unter den Besuchern. Das Fotoalbum vermittelt einen Eindruck davon >>> Album 2009 <<<.
2010 gab es wieder Aktivitäten des Heimatskreises Lank e.V. unter der Leitung von Franz-Josef Radmacher (Wanderung zum Myriameterstein bei Nierst) und der Aktionsgemeinschaft Rettet Haus Meer und weiterer Akteure auf dem Gelände von Haus Meer.
Der Ortskurator Ludwig Petry informierte die Teilnehmer vor der Wanderung über weitere Myriametersteine auf dem gegenüberliegenden Rheinufer zwischen Kaiserswerth und Wittlaer und rheinaufwärts in Oberkassel sowie über historische Spuren der verschiedenen Hochwasser und aus der Zeit des Treidelns.
Auf dem Gelände von Haus Meer informierte das Ortskuratorium Meerbusch der Deutschen Stiftung Denkmalschutz über die Zielsetzung und die Arbeit der Stiftung.
Der Tag des offenen Denkmals auf dem Gelände von Haus Meer mit Führungen von Reinhard Lutum (Untere Denkmalbehörde) und Irmtraud Richter (Aktionsgemeinschaft Rettet Haus Meer) sowie Infoständen u.a. des Fördervereins Haus Meer erhielt einen besonderen Akzent durch die Aktivitäten mehrerer Künstlerinnen und Künstler.
Die Aktion „Kunst trifft auf Denkmal“ (Denk:Art) erweiterte die Sichtweisen auf das Denkmal und vermittelte neue Erlebnisse: Sven Rünger hatte sein Labyrinth vom Vorjahr wieder freigelegt und lud zur meditativen Begehung ein. Ilse Petry-Ambrosius zeigte am Eingang zum Gelände ihre virtuelle Gestaltung der „Behelfseinfahrt“ mit historischen Bezügen zum Weyhe-Park und zu den Ruinen des Denkmals aus der Kloster- und Schlosszeit. Reimund Franke steckte mit seinen kunstvollen Gingko-Blättern den Grundriss der Klosterkirche ab und entführte den Betrachter in die Klosterzeit. Christine Krüger erzählte im Keller unter der Remise bei Kerzenschein alte Märchen, verzauberte die kleinen und großen Zuhörer und führte sie in eine andere Welt. Ute Wöhle und Ullrich Dibbern“ installierten das Element Wasser“, das zu einem englischen Landschaftspark gehört, und stellten stilisierte Nonnenfiguren an mehreren Stellen im Park so auf, dass der Besucher in die Geschichte der Klosterzeit versetzt wurde und zugleich eine Begleiterin durch den Park in der Gegenwart hatte. Vor der Remise spielte wie im letzten Jahr die Gruppe „stringendo“ unter der Leitung von Wolfgang Richter. Die jungen Musizierenden ließen sich auch nicht von dem gelegentlich einsetzenden Regen erschüttern.
Michael Hündgen hatte – wie schon im vergangenen Jahr – wieder viele Info-Tafeln in Text und Bild über den ganzen Park verteilt, so dass die Besucher die Bestände des Parks und die Ruinen richtig einordnen konnten.
Das Album enthält Fotos von Michael Hündgen, Franz-Josef Jürgens, Eri Krippner, Axel Mehn und Ludwig Petry.
Im nächsten Jahr (2011) steht der von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wieder bundesweit koordinierte Tag des offenen Denkmals unter dem Motto: „ Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert “.

Weitere Fotos finden Sie im >>> Album 2010 <<< in der Denkmalgalerie.